Vom Korn zum Brot

„Vom Korn zum Brot – es wird lecker“ hieß es am 24. April und alle konnten gespannt sein – auch die Mitarbeiter. Zunächst galt es verschiedene Getreidesorten zu benennen und die Körner dem passenden Mehl zuzuordnen. Dann beschäftigten wir uns noch kurz mit dem Querschnitt eines Getreidekorns und konnten erkennen, das der größte Teil eines Korns (80%) aus dem sogenannten Mehlkörper besteht.
Dann ging es über zum praktischen Teil. Heute sollte ein Vierkorn-Brot gebacken werden. Hier hat uns bei der Planung die Bäckerei Schäfer aus Rodgau zur Seite gestanden.
Die Ärmel wurden hochgekrempelt und los ging es, die verschiedenen Zutaten (Roggenvollkornmehl, Weizenmehl, Roggenschrot, Maisgries und Haferflocken mit Hefe, Wasser, Salz und Sauerteig) kräftig zu verkneten. Das war mit der Hand gar nicht so einfach und unser Stammesführer Jens Bertram hat bei jeder Gruppe einmal kräftig mitgeknetet. Jetzt musste der Teig 20 Minuten ruhen. Anschließend wurden die Brote zu einem Laib geformt und mussten jetzt nochmal mind. 1 Stunde „gehen“, d.h. der Teig musste sich vergrößern.
Am Nachmittag hatte bereits unser Stammesführer unseren selbstgebauten Lehmbackofen angeheizt und während einige Kinder noch mit dem Kneten des Teiges beschäftigt waren, konnten andere schon anfangen ein Stück vorbereiteten Flammkuchenteig mit dem Teigroller auszurollen und mit Schmand Creme, Speck und Käse zu belegen. Dann ging es los mit dem Backen und Verspeisen des selbstgemachten Flammkuchens. Am Ende der Pfadfinderstunde der Wölflinge und Jungpfadfinder hatte es allen geschmeckt.

Die Gruppe der Pfadfinder und Rover hatten jetzt noch die Aufgabe die 5 Brote abzubacken. Hier musste immer wieder das Brotblech im Backofen gewendet werden, da unser Lehmbackofen immer noch sehr viel Glut und damit sehr heiß war. Die Spannung wuchs, wie werden die Brote am Ende sein und wie werden sie schmecken. Um ca. 21.20 Uhr hatten wir es geschafft, wir konnten unsere ersten selbstgebackenen Brote aus dem Ofen holen und haben sogleich eines angeschnitten und probiert – mmhh, war das lecker.